Gemeinsam Zukunft gestalten
Das Europa Forum bringt Lions und Leos aus ganz Europa zusammen, um Ideen auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam neue Impulse für wirksames Engagement zu setzen. Freuen Sie sich auf ein vielseitiges Programm mit Workshops, Seminaren, Diskussionsrunden und internationalen Begegnungen.
Im Mittelpunkt stehen aktuelle Themen wie Wasser und Nachhaltigkeit, gesellschaftlicher Zusammenhalt, humanitäre Hilfe, Führungskräfteentwicklung, Mitgliedergewinnung, moderne Technologien und grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Unsere Referentinnen und Referenten vermitteln praxisnahe Erkenntnisse, stellen erfolgreiche Projekte vor und eröffnen neue Perspektiven für den Service von morgen.
Entdecken Sie das Programm, bringen Sie Ihre Erfahrungen ein und gestalten Sie gemeinsam mit Lions und Leos aus ganz Europa nachhaltige Wirkung.
Alle Workshops und Seminare werden auf Englisch gehalten. Ausnahmen werden explizit benannt.
• Willkommen – Forum President – PID Barbara Grewe • Willkommen – Oberbürgermeister – Dr. Frank Mentrup • Willkommen – Vertreter der Landesregierung • Keynote-Rede Wasser=Leben – Keynote-Speaker – Benjamin Adrion • Willkommen – designierter International Director – ID Niels Schnecker • Eröffnung des Lions Europa Forums – Forum President – PID Barbara Grewe Vita Benjamin Adrion: „Nach seiner Karriere als Profifußballer beim VfB Stuttgart und beim FC St. Pauli initiierte Benji 2005 nach einem Trainingslager in Kuba Viva con Agua. Seitdem setzt er sich mit großer Leidenschaft für einen besseren weltweiten Zugang zu sauberem Trinkwasser ein – unterstützt von den lokalen Viva-con-Agua-Crews auf Festivals und Konzerten sowie von den Social Businesses des Ökosystems. Im Laufe der Jahre übernahm Benji verschiedene Rollen im Netzwerk, unter anderem als Vorstandsmitglied und Geschäftsführer nationaler und internationaler NGOs sowie sozialer Unternehmen. Für seine Arbeit wurde er mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz) ausgezeichnet. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die Idee, die universellen Sprachen für Wasser – Musik, Kunst und Sport – mit Unternehmertum, Kreativität und Gemeinschaft zu verbinden, um das Ziel „All in for Water“ zu erreichen. Heute konzentriert er sich auf Villa Viva, die jüngste Ergänzung des Viva-con-Agua-Ökosystems: ein soziales Gästehaus in Hamburg, Kapstadt und bald auch Berlin – ein Ort des Miteinanders, der Zusammenarbeit und der Inspiration.“
Wie kann Business zur Lösung sozialer und ökologischer Probleme beitragen? Dazu gibt es viele Beispiele. Dargestellt werden die Möglichkeiten aus der Sicht eines Gründers eines Social-Business-Unternehmens.
Eine Gelegenheit für Erstbesucher des Europa Forums, mehr darüber zu erfahren, was das Forum ist, warum es stattfindet und wie man möglichst viel daraus mitnehmen kann. Die Session bietet außerdem die Chance, beim Lernen Spaß zu haben und sich mit anderen Teilnehmenden zu messen. Ein Workshop für Lions, die zum ersten Mal an einem Europa Forum teilnehmen oder einfach neugierig sind.
Geschlossene Sitzung des Euro-Africa-Komitees.
Wasser im Himalaya ist nicht nur die wichtigste Quelle asiatischer Flüsse wie Gelber Fluss, Jangtse, Ganges, Brahmaputra, Mekong usw., sondern auch ein potenzielles Risiko. Da China diese Ressource kontrolliert und ein großer Teil aus dem chinesisch kontrollierten Tibet stammt, kann der Wasserfluss als politisches Instrument eingesetzt werden. Durch den Bau der weltweit größten Staudämme in Tibet kann China unmittelbar Druck auf Indien, Pakistan sowie Nepal, Bhutan usw. ausüben. Dieser Workshop befasst sich mit den Gefahren und Risiken. Die Teilnehmenden arbeiten aktiv an verschiedenen Themen, beschreiben Szenarien und diskutieren Lösungsansätze.
Das Seminar stellt den Lions Water for Life Service MD108 ETS vor, der Initiativen zur Bereitstellung von Wasser dort fördert, wo es fehlt, und dabei Synergien mit Lions Clubs nutzt, um durch konkrete Maßnahmen die Lions-Mission in der Gesellschaft zu verbreiten. Die Strategie des Service besteht darin, von der Lions-Welt eingeworbene Mittel zur Förderung von LC- und Distriktprojekten einzusetzen, etwa durch Spendenaufrufe für Projekte zum Zugang zu Wasser. Als Beispiel dient der World Water Day Photo Contest, organisiert vom LC Seregno AID, der zugleich Projekte unterstützt, die die Einbindung lokaler LCs honorieren. Stärken sind 93 Lions-Mitglieder in der Region, Synergien mit Clubs mit besonderem Schwerpunkt sowie ein Netzwerk mit anderen national bedeutenden Dienstleistern zu Wasser- und Klimathemen; die Water Fair, die derzeit auf eine Anerkennung durch das UNESCO-Netzwerk hinarbeitet; und die Zusammenarbeit mit dem europäischen WASH-Komitee. Der Service ist seit 2004 aktiv und seit 2011 NPO und stellt für MD108 ein strategisches Instrument im Einklang mit Projekten wie Italy-Africa dar.
Offene Sitzung. Sprachen: Französisch, Englisch und Italienisch.
Die Mitglieder der LRPCE-Arbeitsgruppe beantworten häufig gestellte Fragen zur künftigen Rolle des District Governors.
Diskussion darüber, wie Demenz all unsere Sinne beeinflusst. Betrachtet werden die Verbreitung in Europa, die Tatsache, dass Demenz im Vereinigten Königreich die häufigste Todesursache und in Europa die dritthäufigste ist, sowie die Frage, warum alle Sinne betroffen sind und wie sich dies auf unser Leben auswirkt. Kleine praktische Erfahrungen sollen dies verdeutlichen. Außerdem werden Lions-Ressourcen für Erwachsene und Kinder vorgestellt. Das Virtual-Reality-Erlebnis besteht aus einer Ausrüstung, die Teilnehmende tragen und die einem gesunden Gehirn vermittelt, wie es sich anfühlt, mit Demenz zu leben.
Die Förderung und Bewahrung des Geistes gegenseitiger Verständigung zwischen den Völkern der Welt ist ein grundlegendes Ziel von Lions Clubs International. Im Einklang mit dieser Mission und der Erklärung „Lions für Europa“ von MD 111 Deutschland konzentriert sich dieser Workshop darauf, die europäische Zusammenarbeit innerhalb von Lions zu stärken, indem bilaterale Distriktpartnerschaften (Jumelages) zu multilateralen Partnerschaften weiterentwickelt werden. Seit vielen Jahren – in manchen Fällen seit Jahrzehnten – unterhalten Lions Clubs und Distrikte in Europa bilaterale Partnerschaften. Diese Beziehungen haben ihren Wert für internationale Verständigung und den Abbau von Vorurteilen durch direkte persönliche Begegnungen immer wieder bewiesen. Angesichts aktueller politischer, gesellschaftlicher und globaler Entwicklungen werden jedoch breitere und stärker vernetzte Formen der Zusammenarbeit zunehmend notwendig. Multilaterale Partnerschaften eröffnen neue Möglichkeiten, Zusammenarbeit, Sichtbarkeit, Resilienz und gemeinsame Wirkung in Europa zu stärken. Ziel dieses interaktiven Workshops ist es, Lions-Distrikte bei der Entwicklung und Ausweitung multilateraler Partnerschaften auf Distriktebene zu ermutigen und zu unterstützen. Aufbauend auf Workshops bei den Europa Foren in Bordeaux (2024) und Dublin (2025) untersuchen die Teilnehmenden den Mehrwert, die Chancen und praktischen Herausforderungen multilateraler Jumelages, darunter: – langfristige Nachhaltigkeit – wirksame Kommunikationsstrukturen – Entwicklung gemeinsamer Aktivitäten – Einbindung und Engagement der Mitglieder Im interaktiven Europe-Café-Format tauschen die Teilnehmenden Erfahrungen aus, erkunden gute Praxis und entwickeln gemeinsam Ideen für künftige multilaterale Zusammenarbeit. Der Workshop dient zugleich als Networking-Plattform für Lions, die multilaterale Partnerschaften initiieren oder stärken möchten, und schafft Kontakte, die bei künftigen Europa Foren weiterentwickelt werden können.
Lions Adventure Challenge Team – Spenden sammeln für LCIF-Programme von Special Olympics.
Internes Arbeitstreffen der Datenschutzbeauftragten der europäischen Distrikte/Multidistrikte.
Co-Referenten: Caroline Zavattoni und Ulf Grundmann.
Keynote zur aktuellen Situation in verschiedenen Teilen der Welt: Lithium in der Atacama-Wüste, Coltan in Afrika usw. Anschließend arbeiten die Teilnehmenden aktiv an verschiedenen Themen, beschreiben Szenarien und diskutieren Lösungsansätze.
Wasser bildet die Grundlage von Zivilisation und Fortschritt und ist eine tragende Säule der Menschheitsgeschichte; gemeinsam mit Luft gehört es zu den zwei unverzichtbaren Elementen des Lebens. Als Schlüsselressource jedes Landes berührt Wasser 10 der 17 Ziele der UN-Agenda 2030 und spielt eine zentrale Rolle für Resilienz in den Aktionsplänen von Lions International. Es steht im Mittelpunkt der Strategie der Organisation für nachhaltiges Wachstum, Energiewende und Kreislaufwirtschaft und verbindet Bedürfnisse der Gemeinschaft, technologische Entwicklung und Innovation in den Aktivitäten. Heute ist es entscheidend zu untersuchen, wie der Wert von Wasser in verschiedenen Sektoren und Kontinenten bewertet wird, und geeignete Instrumente für nachhaltige und inklusive Lösungen vorzuschlagen. Für konkretes Handeln kann das weit verzweigte Lions-Netzwerk starke internationale Beziehungen einbringen, um lokale Gegebenheiten im Rahmen der EU-Richtlinien 2000/60, 2006/118 und 2008/105 bei der Umsetzung regulatorischer Standards zu unterstützen. Die Mission der Lions besteht darin, dass jeder Club nah an den Bedürfnissen seiner Gemeinschaft bleibt. Mit den richtigen Informationen können wir als aktive Hüter der Einhaltung von Bestimmungen zur Verbesserung des Wasserressourcenmanagements handeln. Es geht um einen Wert des Austauschs, des Nutzens und der Bedeutung, bei dem wir als europäische Lions an vorderster Front stehen müssen.
Der Workshop untersucht, wie europäische Identität, internationale Verständigung und demokratische Werte in einer zunehmend von Künstlicher Intelligenz geprägten Zeit durch Bildung gefördert werden können. Als konkretes und sehr erfolgreiches Modell dienen die Europäischen Schulen. Die Europäischen Schulen wurden 1953 auf Initiative von Beamten der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl gegründet und von europäischen Institutionen sowie der luxemburgischen Regierung unterstützt. Sie verfolgen einen einzigartigen Bildungsansatz: Kinder unterschiedlicher Nationalitäten und Muttersprachen lernen vom Kindergarten bis zum Europäischen Abitur gemeinsam. Mehrsprachige Bildung wird dabei mit einer starken Grundlage gemeinsamer europäischer Werte verbunden. Heute gibt es 13 Europäische Schulen in sechs Ländern, darunter eine in Karlsruhe. Ergänzt werden sie durch eine wachsende Zahl akkreditierter nationaler Schulen, die dasselbe pädagogische Modell in Europa anwenden. Mission und Vision der Europäischen Schulen richten sich auf hochwertige Bildung, die Neugier, Kreativität, kritisches Denken, Anpassungsfähigkeit und lebenslanges Lernen fördert. Auf der Basis gemeinsamer europäischer Werte, Innovation, Inklusion und evidenzbasierter Methoden stärken die Schulen Resilienz und Selbstvertrauen der Schülerinnen und Schüler. So befähigen sie junge Menschen, sich in einer sich schnell verändernden Welt zurechtzufinden und Brücken zwischen Kulturen innerhalb und außerhalb Europas zu bauen. Ein Schwerpunkt des Workshops ist der praktische und verantwortungsvolle Einsatz Künstlicher Intelligenz in diesem Bildungsrahmen. Der professionelle KI-Trainer Klaus Kallenbrunnen unterstützt die Europäische Schule Karlsruhe bereits mit KI durch: – personalisierte Lernwege – Übersetzungs- und Sprachunterstützung in mehrsprachigen Umgebungen – interkulturellen Perspektivwechsel durch szenariobasiertes Lernen – individualisierte Lernunterstützung in großem Maßstab In diesem Zusammenhang übernimmt KI zunehmend die Rolle eines personalisierten Tutors und ermöglicht Schülerinnen und Schülern, in ihrem eigenen Tempo zu lernen und ihr Verständnis zu vertiefen. Der Workshop beleuchtet außerdem die ganzheitlichen Unterstützungsstrukturen der Europäischen Schulen, darunter Programme für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf, Angebote für Hochbegabte sowie professionelle Dienste zur Unterstützung von psychischer Gesundheit und Wohlbefinden. In einer Zeit, in der der europäische Zusammenhalt wachsenden Herausforderungen gegenübersteht, bieten die Europäischen Schulen ein übertragbares Modell gelebter europäischer Zusammenarbeit und friedlichen Zusammenlebens.
Eine interaktive Präsentation zu sieben zentralen Wegen, wie Lions auf jeder Ebene – vom Club bis zur internationalen Ebene – wirksamere Führungskräfte werden können. Die Teilnehmenden nehmen Ideen und Werkzeuge mit, die sie sofort einsetzen können, und erhalten Zugang zu unterstützenden Materialien. Stellen Sie sich darauf ein, dass Ihr Denken herausgefordert und Ihre Grenzen erweitert werden.
Eine ausführliche Beschreibung des schwedischen Ansatzes zu diesem Thema sowie ein Dialog zum Austausch von Ideen und Erfahrungen aus der europäischen Lions-Gemeinschaft.
Das Komitee hat das Ziel, die Lions-Servicearbeit in Asien zu vertiefen und anzuregen und die Möglichkeiten einer effizienten und wirksamen Beteiligung der Lions zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen zu prüfen. Themen von gemeinsamem Interesse für Lions in Europa und Asien werden diskutiert, und europäische Lions-Projekte in Asien werden vorgestellt. Alle Forum-Delegierten sind willkommen, die Arbeit des Komitees kennenzulernen, den Präsentationen zuzuhören und sich an der Diskussion zu beteiligen.
• Willkommen – Forum President – PID Barbara Grewe • Flaggenzeremonie • Begrüßungsansprache – International President – IP Mark S. Lyon • Musikalische Darbietung • Begrüßungsansprache – Council Chairperson MD 111 – CC Heiner Piepenstock • Musikalische Darbietung • Einladung zum Get-together – Forum President – PID Barbara Grewe
Die Workshop-Teilnehmenden untersuchen die Unterschiede bei Hygieneaspekten in verschiedenen Regionen. Darüber hinaus diskutieren sie geschlechtsspezifische Aspekte und entwickeln mögliche Lösungen.
„Sauberes Wasser fürs Leben – Wie Lions zur Umsetzung der wasserbezogenen UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung beitragen können.“ Die UN-Nachhaltigkeitsziele verkörpern die Vision der Weltgemeinschaft für die Entwicklung der Weltbevölkerung: Die Bedürfnisse der heutigen Generation sollen erfüllt werden, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen einzuschränken, ihre eigenen Bedürfnisse zu erfüllen und ihren eigenen Lebensweg zu wählen. Wasser ist eine lebenswichtige natürliche Ressource für die Menschheit und alle Lebewesen. Wasser wird überall benötigt: zum Trinken, in der Landwirtschaft, für die Zubereitung von Lebensmitteln, die persönliche Hygiene, die Energieerzeugung und die Industrie. Aber: 2,2 Milliarden Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser (UNICEF). 4,5 Milliarden Menschen verfügen nicht über nachhaltige Sanitärversorgung. 80 Prozent des weltweiten Abwassers werden unbehandelt eingeleitet. In diesem Workshop untersuchen wir, welche Nachhaltigkeitsziele mit Wasser verbunden sind und mit welchen Lions-Aktivitäten wir zu ihrer Erreichung beitragen können. Lions International stellt auf seiner Website einige grundlegende Vorschläge („service ideas“) bereit: https://cdn2.webdamdb.com/md_wPvf36Q7sJS81cbZ.jpg.pdf?v=1. Im Workshop werden diese vorgestellt und diskutiert; darauf aufbauend entwickeln wir weitere Aktivitäten, die Lions in Europa zur Umsetzung empfohlen werden können. Referent und Moderator: Dr. Johann Schreiner, Lehrbeauftragter an der Universität Lüneburg, ehemaliger Direktor der Alfred Toepfer Akademie und Professor. „Umwelt und Nachhaltigkeit sind als globale Anliegen der Lions eng miteinander verbunden. Welche UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung sind für Wasser und Gewässer besonders relevant?“ Referent: Christoph Palm, Präsident der „Josef Wund Stiftung des bürgerlichen Rechts“, Oberbürgermeister a. D. der Stadt Fellbach. „Die Kraft des Wassers – wie eine Stiftung ein grenzenloses Thema angeht.“ (20 Min.)
Die eigentlichen Fragen zu Leos und Lions – mit Romain Precetti, Andrei Moldoveanu und Francesca Romana Vagnoni.
Dieser 90-minütige interaktive Workshop, der gemeinsam von Lions und Leos durchgeführt wird, untersucht unter dem Leitmotiv „Lions für Europa – Europa für Lions“ die wechselseitige Beziehung zwischen Lions und Europa. Der Workshop geht über einen bloßen Erfahrungsaustausch hinaus und konzentriert sich auf die Rolle von Lions als aktive Akteure der Zivilgesellschaft, die zu Demokratie, Verantwortung und europäischem Zusammenhalt beitragen. Nach einem kurzen Impuls arbeiten die Teilnehmenden in einem strukturierten World-Café-Format mit wechselnden Diskussionsgruppen. Drei zum Nachdenken anregende, europaweit relevante Themen werden auf Englisch behandelt. Zu jedem Thema werden klar definierte Pro- und Contra-Perspektiven vorgestellt, die eine konstruktive Debatte und kritische Reflexion anregen sollen. Das Format ist für 50–75 Teilnehmende ausgelegt und soll konkrete, umsetzbare Ergebnisse hervorbringen. Die Keynote setzt den konzeptionellen Rahmen und betont, dass Demokratie nicht selbstverständlich ist, Freiheit kontinuierliches Engagement verlangt und die Zivilgesellschaft zwar kein Ersatz für den Staat ist, aber eine wesentliche ergänzende Rolle spielt. Europa wird als Raum verstanden, der von Menschen geprägt wird, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen – jenseits von Parteipolitik, aber fest auf gemeinsamen Werten und Haltungen gegründet. • Vielfalt innerhalb von Lions • Leo-Lions Service Day (LLSD) • Move for the Planet
Vorstellung einer der internationalsten Fundraising-Aktivitäten der Lions weltweit: der internationalen Regatta „Sailing Against Drugs“. In der wunderschönen Umgebung der kroatischen Adria kommen Lions aus vielen Ländern zusammen und segeln für einen wichtigen Zweck – um Mittel für Programme zur Prävention von Drogenmissbrauch und Rehabilitation in Kroatien zu sammeln. Zugleich ist es ein großartiges gesellschaftliches Ereignis, bei dem 500 Lions aus ganz Europa zusammenkommen, viel Spaß haben und eine gute Zeit miteinander verbringen. Besuchen Sie diese Session und erfahren Sie mehr darüber!
Lions Clubs International besitzt seit der Gründung der Vereinten Nationen im Jahr 1945 einen beratenden Status beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (UN). In diesem Workshop erfahren die Teilnehmenden, wie Lions mit der UN und ihren Organisationen zusammenarbeiten und wie sich diese Beziehung weiterentwickeln kann, um Menschen in Not konkrete Vorteile zu bringen. Im Hinblick auf die SDGs (Sustainable Development Goals) decken die internationalen Serviceaktivitäten der Lions zahlreiche Bereiche dieser Ziele ab.
Schulung für angehende International Directors.
Wasser ist Leben: eine einfache und universelle Wahrheit, die angesichts des Klimawandels und des zunehmenden Drucks auf Ökosysteme heute noch dringlicher ist. Der Weltwassertag bietet daher Anlass, über den Wert einer lebensnotwendigen und zugleich empfindlichen Ressource nachzudenken. In Europa und insbesondere in der Region Friaul-Julisch Venetien nimmt die Beziehung zwischen Mensch und Wasser besondere Formen an. Ein starkes Symbol dieser Verbindung ist der Timavo, ein Karstfluss, der in Slowenien entspringt, unterirdisch verschwindet und nahe der Adria wieder an die Oberfläche tritt und seit der Antike Forscher fasziniert. Aus diesem Natursystem ergibt sich die Geschichte des Randaccio-Aquädukts in San Giovanni in Tuba, einer für die Wasserversorgung Triests entscheidenden Anlage und eines Symbols für einen verantwortungsvollen Dialog zwischen Technik und Natur. Heute stehen der Timavo und das Randaccio-Aquädukt als konkrete Beispiele für integriertes Wassermanagement. In diesen Zusammenhang gehört das Engagement des Lions Club Duino Aurisina, der durch Konferenzen und Ausstellungen eine Wasserkultur fördert, die auf Wissen, Erinnerung und Nachhaltigkeit beruht. „Wasser = Leben“ wird so zu einer Aussage gemeinsamer Verantwortung für die Zukunft.
„Klimawandel und Wasser – Lions-Aktivitäten zur ‚Minderung‘ und ‚Anpassung‘ an den Klimawandel“ Der Klimawandel verändert den globalen Wasserkreislauf grundlegend, indem er zu extremeren Wetterereignissen, Wasserknappheit, Dürren und schlechterer Wasserqualität führt. Höhere Temperaturen verstärken die Verdunstung; dadurch trocknen Böden aus, Wasserstände sinken und die Grundwasserneubildung nimmt ab. Gleichzeitig führt wärmere Luft zu einem höheren Wassergehalt in der Atmosphäre, was mehr Niederschläge, Überschwemmungen und häufiger auftretenden Starkregen zur Folge hat. Schließlich steigt die Durchschnittstemperatur von Gewässern, wodurch der Sauerstoffgehalt sinkt. Das weltweite Abschmelzen von Gletschern und Polareis in Verbindung mit der thermischen Ausdehnung der Ozeane lässt den Meeresspiegel steigen. In diesem Workshop lernen wir aktuelle Erkenntnisse zum Klimawandel kennen und diskutieren, welche Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden müssen, um dem Klimawandel entgegenzuwirken und seine Folgen für die Menschheit und jeden Einzelnen zu mindern. Im Mittelpunkt der Abschlussdiskussion steht erneut die Frage, was Lions und ihre Clubs tun können. Moderator: Dr. Johann Schreiner, Lehrbeauftragter an der Universität Lüneburg, ehemaliger Direktor der Alfred Toepfer Akademie und Professor. Referent: Prof. em. Dr. Peter Lemke, Senior Advisor, Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven www.reklim.de/fileadmin/user_upload/www.reklim.de/home/Dienste/2023-Lebenslauf-Peter_Lemke.pdf „Der sich verändernde Wasserkreislauf – welche Anpassungs- und Minderungsmaßnahmen haben wir?“ (30 Min.) Referent: Andreas Vetter, Leiter des Fachgebiets I 2.8 Vorsorgende Umsetzungsstrategien und Instrumente zur Klimaanpassung, Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (m.d.w.d.G.b.), Umweltbundesamt, Dessau-Roßlau (30 Min.) „Was können wir tun, um uns an die negativen Folgen des Klimawandels anzupassen?“
Wir alle haben schon von Clubs gehört, die Schwierigkeiten haben, jüngere Mitglieder zu integrieren. Dieser Workshop vermittelt Ideen und erarbeitet gemeinsam, was funktionieren kann, damit die nächste Generation von Lions sich in ihrem Club engagiert und mit ihm identifiziert.
Die Jugend von heute steht vor wachsenden Herausforderungen. Kriminalität, Sucht und Mobbing nehmen zu, während viele junge Menschen mit Konzentration, psychischer Gesundheit und Verhalten kämpfen. Schulen und andere Organisationen, die mit Jugendlichen arbeiten, können diese Herausforderungen nicht allein lösen. Genau hier macht Lions Quest den Unterschied. Als Flaggschiffprogramm der LCIF vermittelt Lions Quest jungen Menschen die sozialen und emotionalen Kompetenzen, die sie für ein erfolgreiches Leben benötigen, und unterstützt zugleich Pädagoginnen und Pädagogen dabei, sicherere und positivere Lernumgebungen zu schaffen. Seit mehr als 42 Jahren zeigt das Programm weltweit messbare Erfolge, unter anderem durch Partnerschaften mit den Vereinten Nationen. Dieses Seminar gibt einen Einblick in die neuesten Aktualisierungen und Funktionen des Lions-Quest-Programms.
Vorstellung von Projekten, die von Multidistrikten, Distrikten und Clubs entwickelt wurden, um politische und Kriegsflüchtlinge sowie Klima- und Wirtschaftsflüchtlinge zu unterstützen. Austausch von Ideen. Zukünftige Maßnahmen.
Erster Teil der offenen Sitzung des Euro-Africa-Komitees.
Dieser interaktive Workshop zeigt, wie Service-Tourismus die Mission von Lions Clubs International stärken kann, indem Lions und Leos verschiedener Kulturen durch sinnvollen, praktischen Service miteinander verbunden werden. Die Teilnehmenden erfahren, wie internationale Zusammenarbeit lokale Projekte in globale Wirkung verwandelt und zugleich dauerhafte Freundschaften und gegenseitiges Verständnis zwischen Gemeinschaften schafft. Anhand konkreter Beispiele und Gruppendiskussionen beleuchten wir Erfahrungen aus der Global Service Week und internationalen Foren, bei denen Clubs gemeinsam an Gesundheitsinitiativen, Umweltaktionen, Jugendengagement, Projekten zur Barrierefreiheit und Programmen zur Gemeindeentwicklung gearbeitet haben. Diese Beispiele zeigen, wie gemeinsamer Service Ressourcen vervielfacht, Innovation anstößt und nachhaltige Ergebnisse schafft. Der Workshop führt die Teilnehmenden durch praktische Schritte zum Start eigener Service-Tourismus-Projekte: Partnerclubs finden, Austauschbesuche organisieren, gemeinsame Serviceaktionen planen und neue Stimmen – einschließlich neuer Mitglieder und Leos – in den internationalen Service einbinden. Außerdem wird untersucht, wie Service-Tourismus Clubpartnerschaften stärkt, Führungskräfteentwicklung unterstützt und langfristige Partnerschaften auf der Grundlage von Vertrauen und Freundschaft aufbaut. Am Ende der Session nehmen die Teilnehmenden Ideen, Werkzeuge und Inspiration für wirkungsvolle grenzüberschreitende Projekte und für das Wachstum ihrer Clubs durch Zusammenarbeit und gemeinsame Ziele mit. Denn wenn Lions über Grenzen hinweg gemeinsam dienen, helfen wir nicht nur Gemeinschaften – wir bauen eine globale Familie auf, die durch Service, Freundschaft und Hoffnung verbunden ist.
Jährliche geschlossene Sitzung der europäischen MD-/D-Delegierten.
Dieser Workshop stellt die Via Popilia als sich entwickelnde Kulturroute vor, auf der Land- und Wassersysteme gemeinsam Kulturerbe, Mobilität und nachhaltige Entwicklung prägen. Aufbauend auf archäologischem Wissen und Erfahrungen aus der Region werden Fluss-, Thermal- und Meeresgewässer als Triebkräfte kultureller Kontinuität, öffentlichen Wohlbefindens, sanfter Mobilität und gemeinschaftsbasierten Wachstums verstanden. Flüsse, Thermalstandorte und historische Häfen bilden ein integriertes Netzwerk, das Siedlungen, Handel und gesellschaftliches Leben entlang der Route getragen hat. Der Workshop beleuchtet die laufenden Schritte zur Anerkennung als Kulturroute des Europarats und betont die Rolle der Lions Clubs bei der Förderung lokalen Engagements, europäischer Zusammenarbeit und verantwortungsvoller Führung. Das Modell Via Popilia zeigt, wie Wasser als lebensnotwendiges Element Landschaften, Kulturerbe und gemeinsame europäische Werte miteinander verbinden kann.
„Wasserverschmutzung, Abfallablagerung, Mikroplastik – Lions-Aktivitäten zur Verringerung von Abfällen in und an Gewässern.“ Produktion und Verbrauch von Kunststoffen steigen in allen Ländern der Welt weiter an. Ein großer Anteil davon gelangt als Abfall in Flüsse und schließlich in die Ozeane. Größere Kunststoffteile zerfallen zu Mikroplastik; zugleich gelangt Mikroplastik nach der Nutzung auch direkt über Flüsse ins Meer. Der größte Anteil an Mikroplastik entsteht durch Reifenabrieb. Besonders in Gebieten mit mangelhafter Abfallwirtschaft transportieren Flüsse enorme Mengen Kunststoff in die Meere. Schifffahrt und Fischerei tragen zusätzlich zur Anreicherung von Kunststoff in den Ozeanen bei. Mikroplastik wird von Meeresströmungen transportiert und in Meeressedimenten abgelagert. Je nach Strömungen tritt Kunststoffverschmutzung überall auf, ist jedoch ungleich verteilt. Problematisch ist, dass Mikroplastik-Hotspots häufig zugleich Biodiversitäts-Hotspots sind, sodass Mikroplastik in Nahrungsketten gelangt und letztlich über unsere Nahrung beim Menschen ankommt. In der Abschlussdiskussion zeigen wir auf, was gegen die Verschmutzung unserer Umwelt durch (Mikro-)Plastik getan werden kann, insbesondere in und an Flüssen. Der Fokus liegt darauf, was Lions Clubs und jeder einzelne Lion tun können. Moderator: Dr. Johann Schreiner, Lehrbeauftragter an der Universität Lüneburg, ehemaliger Direktor der Alfred Toepfer Akademie und Professor. Referent: Dr. Florian Pohl, Bayreuth Center of Ecology and Environmental Research, Universität Bayreuth (30 Min.) „Kunststoffverschmutzung und Mikroplastik: von Quellen und Auswirkungen bis zu Erkennung und Vermeidung“ Referentin: Marta Scrivanti, Leiterin des Regionalbüros Alessandria und Asti der Agenzia Regionale per la Protezione Ambientale (ARPA) del Piemonte (15 Min.) „Mikroplastik – ein Umweltproblem im Piemont und Maßnahmen zu seiner Verringerung in Gewässern“ Referentin: Mirjam Schenke, Geschäftsführerin und Projektkoordinatorin der RhineCleanUp gGmbH, Düsseldorf (15 Min.) „Die Verschmutzung unserer Oberflächengewässer – ein Umweltproblem, zu dessen Lösung jeder beitragen kann.“
Workshop der Leo Advisory Panelists CA4 Europe mit Leos, Leo-Lions und Lions sowie Romain Precetti, Andrei Moldoveanu und Francesca Romana Vagnoni.
Erstes persönliches Treffen des Consultative Council der Lions Academy Europe für 2026–2027.
Der demografische Wandel führt in allen Ländern Europas zu einem weiteren Rückgang der jüngeren Bevölkerung und einem zunehmenden Anteil älterer Menschen. Dieser Herausforderung müssen sich alle Gesellschaften und mit ihnen die Lions-Organisation in Europa stellen. Entsprechend den 17 Zielen der UN-Nachhaltigkeitsstrategie sind beispielsweise die Bekämpfung von Altersarmut, der Umgang mit Pflegebedürftigkeit, die Schaffung räumlicher und struktureller Entwicklungen in den Gemeinden und die Vermeidung sozialer Isolation wichtige Aufgaben. Ein generationenverbindendes Engagement von Jung und Alt, Lions und Leos wird helfen, einem möglichen Generationenkonflikt entgegenzuwirken. Die Lions betrachten diesen demografischen Wandel als wichtige Herausforderung. Besondere Activities helfen Menschen, diesen Wandel aktiv mitzuerleben und mitzugestalten. Darüber hinaus sind Organisationsstrukturen der Lions in Europa erforderlich, um diese Activities wirkungsvoll und zielgerichtet europaweit umzusetzen. Für europäische Lions ist dies eine lebendige Herausforderung im Sinne von „We serve“. Als besonderes Projekt wurde das Programm „Wir verbinden Sie“ (WvS) entwickelt, das älteren Menschen, Menschen mit Demenz und Menschen mit Behinderungen niedrigschwellig Zugang zur digitalen Welt ermöglicht. Unter dem Namen WvS bzw. international „Let Us Connect You“ (LUCY) wurde vielen Menschen die sichere Anwendung digitaler Hilfsmittel vermittelt. Für Ausbilder gibt es ein Handbuch mit Lehrplänen und Leitfäden, das eine schnelle Unterrichtsvorbereitung ermöglicht. Ein speziell eingerichtetes Tablet, das Lions-Komfort-Tablet, überzeugt durch sehr leicht erlernbare Bedienungsschritte. Menschen ohne digitale Vorkenntnisse können damit eine neue Welt am Bildschirm erkunden und digital Kontakt zu Freunden und Verwandten halten. Diese Form der Kommunikation sollen Lionsfreunde aus Europa durch Vorträge, Diskussionen und eigenes Ausprobieren der Geräte erleben. Hier lernen alte und junge Menschen voneinander. „Wir verbinden Sie“ in Verbindung mit dem Lions-Komfort-Tablet hilft Menschen, aktiv Wege aus Einsamkeit und Isolation zu finden. Über neue Informations- und Organisationswege der Lions EuroSEN sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, dem digitalen Analphabetismus in Europa zu begegnen. Mit dem Motto „Wir verbinden Sie – 2000 Tablets für Senioren in Europa“ wollen wir die in Bordeaux begonnene Aktion in Karlsruhe fortsetzen und anschließend europaweit aktiv gestalten und ausweiten. Dr. med. Walter Swoboda, Governorratsbeauftragter für demografischen Wandel und Senioren (GRSEN)
Zweiter Teil der offenen Sitzung des Euro-Africa-Komitees.
Präsenztreffen des Koordinierungsrats der Lions Academy Europe.
Wasserwege waren historisch sowohl Grenzen als auch Ursachen von Konflikten, besitzen aber zugleich ein großes Potenzial, zu Instrumenten des Friedens, der Zusammenarbeit und der Solidarität zu werden. Anstatt Gemeinschaften zu trennen, können gemeinsam genutzte Wasserressourcen sie durch kooperative Bewirtschaftung und gemeinsame Verantwortung verbinden. Internationale Rahmenwerke wie die Helsinki-Konvention und regionale Initiativen entlang der Donau zeigen, wie Zusammenarbeit Verschmutzung reduzieren, Risiken bewältigen und Vertrauen zwischen Staaten aufbauen kann. Gemeinsame Projekte zur Ressourcenbewirtschaftung, darunter die Arbeit der Mekong River Commission, zeigen, dass geteilte Governance Konflikte verhindern und zugleich wirtschaftliche Entwicklung und lokales Wohlergehen fördern kann. Bildung und Jugendengagement spielen eine wichtige Rolle beim Aufbau einer Kultur des Friedens, indem sie Bewusstsein, Nachhaltigkeit und Respekt über Grenzen hinweg fördern. Ökotourismus und Kulturprojekte entlang von Flüssen stärken Beziehungen zusätzlich, indem sie Umweltschutz mit wirtschaftlichen Chancen verbinden. Schließlich versteht Wasserdiplomatie Flüsse wie den Nil als Instrumente des Dialogs statt der Rivalität. Mit Engagement und Kooperation können Wasserwege von Konfliktursachen zu dauerhaften Pfaden des Friedens und gemeinsamen Wohlstands werden.
„Virtuelles Wasser – Wie viel Wasser essen wir? Was können Lions tun, um ihren Wasserfußabdruck so gering wie möglich zu halten?“ „Virtuelles Wasser“ bezeichnet die indirekte Wassermenge, die bei Herstellung, Verarbeitung und Transport von Waren und Dienstleistungen verbraucht oder verschmutzt wird. Der mit Abstand größte Anteil entfällt auf die Lebensmittelproduktion (Landwirtschaft) – „Wie viel Wasser essen wir?“ Im Durchschnitt „essen“ bzw. verbrauchen Menschen über die Nahrungsmittelproduktion etwa 2.000 bis 5.000 Liter virtuelles Wasser pro Person und Tag. Dieses Wasser wird für Bewässerung, Verarbeitung von Nutzpflanzen und Tierproduktion eingesetzt und macht im Vergleich zu den täglich getrunkenen 2–5 Litern einen sehr großen Teil unseres ökologischen Fußabdrucks aus. Auch Textilien, insbesondere Baumwolle, enthalten große Mengen virtuellen Wassers. Selbst technische Produkte wie Smartphones können mit hohem virtuellem Wasserverbrauch verbunden sein. Entscheidend für die Bewertung der Umweltwirkungen ist, wo dieses virtuelle Wasser verbraucht wird: in wasserreichen Ländern oder in Regionen mit Wasserknappheit. Heute gibt es spezialisierte Werkzeuge und Datenbanken, mit denen virtuelles Wasser identifiziert und der Wasserverbrauch alltäglicher Produkte verglichen werden kann. In diesem Workshop werden die Quellen virtuellen Wassers identifiziert und quantifiziert. Eine Bewertung ihrer Umwelt- und Nachhaltigkeitsrelevanz ergänzt diese Fakten. Die Diskussion konzentriert sich vor allem darauf, in welchem Maß dies unser Umwelt- und Konsumverhalten beeinflussen sollte und was jeder Einzelne tun kann, um seinen Wasserfußabdruck so klein wie möglich zu halten. Moderator: Dr. Johann Schreiner, Lehrbeauftragter an der Universität Lüneburg, ehemaliger Direktor der Alfred Toepfer Akademie und Professor. Referent: M.Eng. Alexander Brinkmann, Projektingenieur, Fichtner Water & Transportation GmbH, Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) (45 Min.) „Das Konzept des ‚virtuellen Wassers‘ – warum spielt versteckter Wasserverbrauch eine bedeutende Rolle bei globaler Wasserknappheit?“
Da Spenden für WICTU4 die übergeordneten Fundraising-Ziele für Constitutional Area IV unterstützen, wurde beschlossen, dass LCIF zweckgebundene Spenden für WICTU4 über den LCIF Refugee and Displaced Persons Fund annimmt. Zur weiteren Unterstützung der Ukraine haben die LCI/LCIF Executive Committees und LCI-Mitarbeitende gemeinsam mit dem Long Range Planning Committee Europe (LRPCE) eine Aufsichtsstruktur entwickelt. Sie soll das WICTU4-Projekt, weitere humanitäre Projekte, die durch LCIF-Zuschüsse oder Spenden finanziert werden, sowie die administrativen Bedürfnisse des nun nicht mehr einem Distrikt zugeordneten „District 134“ (Ukraine) unterstützen. Diese Aufsichtsstruktur ist das Ukraine Steering Committee, das bis zum Lions-Jahr 2027 eingerichtet wurde und bei Bedarf verlängert werden kann. Dem Komitee gehören PID Marcel Daniels, PID Daniel Isenrich, PID Miklos Horvath, PDG Aneliya Kaneva und PDG Anders Rendik an. Das Komitee berichtet regelmäßig an das LCI District and Club Services Committee zu administrativen Fragen und an das LCIF Programs Committee zu Angelegenheiten zweckgebundener LCIF-Zuschüsse und Spenden.
„Adaptability and Imagination“ ist eine zukunftsorientierte Präsentation, die Lions und Führungskräfte in Gemeinden dazu inspirieren soll, Veränderungen als Katalysator für Wachstum zu begreifen. In einer sich rasant wandelnden Welt ist Anpassungsfähigkeit keine Option mehr, sondern unverzichtbar. Die Session zeigt, wie Künstliche Intelligenz zu einem starken Verbündeten werden kann, um Gemeinschaften durch intelligenteren Service, wirkungsvolleres Storytelling und strategischere Mitgliedergewinnung zu stärken. Die Teilnehmenden lernen innovative Service-Modelle kennen, darunter Service-Tourismus, digitale Wirkungskartierung und KI-gestützte Projektplanung, die Effizienz und Sichtbarkeit erhöht. Wir untersuchen, wie KI-Tools Clubs dabei helfen können, lokale Bedürfnisse zu erkennen, kulturell relevante Marketinginhalte zu erstellen, Förderanträge effizienter zu bearbeiten und potenzielle Mitglieder auf sinnvolle Weise anzusprechen. Die Präsentation stellt mutige Strategien zur Mitgliedergewinnung vor – spielerisches Onboarding, von Jugendlichen geleitete Initiativen, auf Frauen ausgerichtete Symposien und technologiegestützte Networking-Hubs –, die das Lions-Erlebnis modernisieren und zugleich unser Erbe dienender Führung bewahren. Durch die Verbindung von Vorstellungskraft und intelligenter Technologie befähigen wir Clubs, neue Generationen zu erreichen, ihre Wirkung zu verstärken und inklusive, zukunftsfähige Gemeinschaften aufzubauen. „Adaptability and Imagination“ fordert uns heraus, größer zu denken, schneller zu handeln und mit Weitblick zu führen – und Innovation in messbaren Service und nachhaltiges Wachstum zu verwandeln.
Koordinierungskomitee. Sprache: Französisch und Englisch.
WaSH-Projekte in Ländern des Globalen Südens erfordern Kenntnisse über lokale Strukturen sowie die politische und wirtschaftliche Situation. Wie können Lions den Erfolg und die Nachhaltigkeit solcher Projekte erreichen?
DIE TRADITIONELLE ÖKONOMIK TAPPT IM DUNKELN. DIESE IDEEN HABEN ZUR ENTWICKLUNG VON WOHLSTAND UND WOHLFAHRT AUF DER WELT BEIGETRAGEN, ABER AUCH PROBLEME WIE UMWELTVERSCHMUTZUNG, GROSSE UNGLEICHHEIT UND STARKE RIVALITÄT ZWISCHEN LÄNDERN GESCHAFFEN – KURZ: „MARKTVERSAGEN“. IN JÜNGERER ZEIT HABEN GEMEINGÜTER NEUE AUFMERKSAMKEIT ERHALTEN, ALS ELINOR OSTROM FÜR IHRE FORSCHUNG ZU GEMEINGÜTERN DEN WIRTSCHAFTSNOBELPREIS ERHIELT. WASSER SPIELT DABEI EINE SCHLÜSSELROLLE, DENN ES IST EINES DER WENIGEN GLOBALEN GEMEINGÜTER. ES WIRD ZUNEHMEND KNAPP UND KANN ALS SOLCHES KONFLIKTE AUSLÖSEN. WASSER HAT VIELE FACETTEN UND NUTZUNGEN: REINIGUNG, ENERGIEERZEUGUNG, TRINKWASSER USW. JEDE DAVON WIRD VON DER PERSPEKTIVE DER ZIVILÖKONOMIE BEEINFLUSST. INTERESSANT IST, DASS GEMEINGÜTER HEUTE NICHT MEHR NUR ALS PROBLEM, SONDERN ALS EIN GUT BETRACHTET WERDEN, DAS GEMEINSAM MIT ANDEREN GENUTZT WERDEN MUSS.
Der Lions-Friedensplakatwettbewerb ist jedes Jahr eine große Chance für alle Lions Clubs, auf die guten Ziele der Lions aufmerksam zu machen und in der Öffentlichkeit sichtbar zu werden. Rund 700.000 Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 13 Jahren weltweit gestalten Bilder zum Thema „Frieden“, das in unserer Zeit von so großer Bedeutung ist.
Service allein reicht nicht mehr aus. Lions Clubs müssen messbare Wirkung, Sichtbarkeit und nachhaltige Veränderung erzielen. Dieser interaktive Workshop zeigt, wie traditionelle Servicearbeit mithilfe eines „Impact Canvas“, KI-gestützter Kommunikation und eines 30-Tage-Sichtbarkeitsplans in wirkungsstarke Initiativen verwandelt werden kann. Die Teilnehmenden gehen mit der Fähigkeit nach Hause, Veränderungen anzuführen, Mitgliederwachstum zu fördern und die Wirkung ihres Clubs wirklich sichtbar zu machen. Denn 2026–2027 ist Wirkung die neue Form von Führung.
Lions Clubs im Distrikt 106C beschäftigen sich seit längerem mit dem Schwerpunkt Blindheit und standen in diesem Zusammenhang im Austausch mit dem blinden Holger Røijen. Er hat den Lions Clubs sowohl die Bedeutung dieses Schwerpunktbereichs vermittelt als auch die Funktionalität von Hilfsmitteln wie I-Can getestet. Mit Unterstützung der Lions hat Holger Røijen ein neues Hilfsmittel getestet: eine Brille mit integrierter Kamera und KI-Technologie, die den Nutzer im Alltag unterstützen kann. Lions Dänemark möchte diese Möglichkeit anderen Lions vorstellen, da sie eine große Chance bietet, die Arbeit für blinde und sehbehinderte Menschen zu unterstützen. Die KI-Funktion analysiert die Umgebung und liefert relevante Vorschläge, die unter anderem bei der Orientierung, bei Fragen zum visuellen Inhalt und beim Zugriff auf verschiedene digitale Funktionen helfen können. Während des Workshops werden konkrete Anwendungsbeispiele gezeigt. Sprachbefehle und Sprach-Chatbots stehen bislang in sechs Sprachen zur Verfügung.
Das Seminar informiert über den aktuellen Stand des Projekts sowie über Einzelheiten zu Betrieb und Kosten. Fragen und Diskussionen sind ausdrücklich erwünscht.
Ein interaktiver Workshop unter Leitung des GAT CA Leaders und der Area Leaders, in dem Erfolgsgeschichten zur Gründung neuer Clubs und Aufnahme neuer Mitglieder vorgestellt werden. Die Teilnehmenden erhalten konkrete Erkenntnisse, aus denen sie lernen können.
WaSH-Projekte in Ländern des Globalen Südens erfordern Situationsbewusstsein bei der Auswahl verschiedener Methoden der Wassergewinnung und -aufbereitung, um sauberes Wasser bereitzustellen. Verschiedene Methoden werden vorgestellt und ihre situationsgerechte Auswahl in mehreren Arbeitsgruppen diskutiert. Zum Abschluss des Workshops werden Best-Practice-Projekte präsentiert.
Wasser, eine lebenswichtige Ressource für alle menschlichen Aktivitäten, steht im Zentrum der ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen Europas. Nach den aktuellen Trends wird der Druck auf die Wasserressourcen bis 2050 zunehmen – vor allem durch menschliche Aktivitäten, insbesondere Industrie, Landwirtschaft und Tourismus, aber auch infolge des Klimawandels. Dürre und Wasserknappheit, Überschwemmungen mit zunehmender Gefährdung von Menschen und Sachwerten sowie verschmutztes, nicht zum Verbrauch geeignetes Wasser sind bereits wiederkehrende Probleme in vielen europäischen Ländern. Dieses Panel untersucht die zentralen Herausforderungen Europas sowie innovative Lösungen und Ansätze für ein nachhaltiges Wassermanagement. Behandelt werden die Folgen des Klimawandels – Dürre, Überschwemmungen, Verschlechterung aquatischer Ökosysteme – sowie europäische Strategien zur Bewahrung und gerechten Verteilung der Ressourcen. Ebenso geht es um technische und gesellschaftliche Innovationen wie Entsalzung, Wiederverwendung von Abwasser, angepasste Ernährungsweisen und Agrarmodelle.
Marketing ist für Lions wichtig. Wir hören oft, dass unsere Clubs oder sogar Distrikte Schwierigkeiten haben zu entscheiden, wie Marketing in ihre strategischen Pläne passt. Lions stehen viele Werkzeuge und Ressourcen zur Verfügung, und dieser Workshop soll ihnen helfen, diese zu finden und sinnvoll einzusetzen. Wenn wir nicht über die Wirkung unserer Serviceaktivitäten sprechen und diese Werkzeugpalette bestmöglich nutzen, erreichen wir keine neuen Zielgruppen, die uns helfen können, noch mehr Menschen zu dienen. Und in jedem von uns steckt ein Marketing-Spezialist, der nur darauf wartet, hervorzukommen! Mit: ID Andreja Stojkovski und LCI Committee Manager Dan Hervey.
Eine Konferenz über Emotionale Intelligenz, in der einige Werte im Bereich zwischenmenschlicher Beziehungen erläutert werden, sowie ein Workshop mit praktischen Übungen, um zu lernen, anderen zuzuhören und ihnen zu vermitteln, wie wichtig sie sind.
Der vergangene Sommer hat erneut gezeigt, wie dringend Maßnahmen gegen die globale Erwärmung notwendig sind. Wir Lions, die wir dienen, können und sollten dazu beitragen, diese Welt insbesondere für künftige Generationen lebenswert zu erhalten. Darum geht es bei Nachhaltigkeit und darum geht es bei ELSE. Die Abkürzung steht für European Lions for Sustainability and Environment. In dieser Session stellen wir Aktivitäten verschiedener Distrikte vor, die zur Minderung der globalen Erwärmung beitragen. Peter Haring, Sprecher von ELSE, wird eine Präsentation halten. Außerdem besteht die Möglichkeit, das Memorandum of Understanding zu unterzeichnen, das bereits von zahlreichen europäischen Distrikten und Multidistrikten unterzeichnet wurde. Wir widmen uns zudem zwei bereits gestarteten Aktivitäten, die wir ausweiten möchten: Move for the Planet und Planting Trees. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an dieser Session.
Dieser Workshop erzählt die Geschichte mutiger Frauen, die vier bedeutende Berge in Afrika, Nepal und Indien bezwungen haben. Vorgestellt wird unsere jüngste Reise nach Indien sowie die Schulen, die wir gemeinsam mit Lions Clubs in diesen Ländern für benachteiligte Kinder gebaut haben. Unser Ansatz ist bei Lions einzigartig. Jedes Jahr reisen 15–20 Lions-Frauen aus aller Welt auf eigene Kosten in eine Bergregion, bilden ein Wanderteam und präsentieren auf dem Gipfel die Lions-Flagge. Hören Sie von unseren Abenteuern, unseren Strapazen, unserer Freundschaft und unseren Erfahrungen bei den Besteigungen – aber auch von der besonderen Art, wie wir über LCIF die benötigten Mittel einwerben.
Die weltweite Bereitstellung von Sanitärversorgung zählt zu den größten Herausforderungen nachhaltiger Entwicklung. Trotz erheblicher Fortschritte haben Milliarden Menschen weiterhin keinen Zugang zu sicherer Sanitärversorgung. Besonders betroffen sind viele Regionen Afrikas, wo rasches Bevölkerungswachstum, Urbanisierung, informelle Siedlungen und begrenzte kommunale Ressourcen die Umsetzung geordneter Abwasser- und Sanitärsysteme erschweren. Der Workshop soll Lions-Mitglieder – insbesondere solche ohne fachlichen Hintergrund in diesem Bereich – für die Bedeutung geordneter Sanitärversorgung sensibilisieren und gleichzeitig konkrete Möglichkeiten für eigenes Engagement aufzeigen. Zentral ist die Erkenntnis, dass Sanitärversorgung weit über den bloßen Bau von Toiletten hinausgeht. Entscheidend ist die gesamte Sanitärkette – von sicherer Nutzung über Sammlung, Transport und Behandlung bis hin zur sicheren Entsorgung oder Wiederverwendung.
Die vielen Theorien über den Ursprung des Lebens haben uns heute dazu geführt, ein ursprüngliches Element zu identifizieren, das allen Lebensformen gemeinsam ist: LUCA (Abkürzung für Last Universal Common Ancestor, den letzten universellen gemeinsamen Vorfahren). Es handelte sich um einen mikroskopisch kleinen Organismus, wahrscheinlich eine einfache Zelle ähnlich einem Bakterium – weder Mensch noch Tier. LUCA ist der hypothetische gemeinsame Vorfahr allen zellulären Lebens auf der Erde, lebte vor etwa 4,2 Milliarden Jahren und bildet die Wurzel des Stammbaums des Lebens, von der alle heute existierenden Lebensformen – von Pilzen bis zum Menschen – abstammen. LUCA lebte in den Ozeanen, einer geschützten Umgebung mit reichen chemischen Ressourcen, die sein Überleben ermöglichten. Noch heute zeigt sich dieses „wasserabhängige“ Erbe im menschlichen Körpervolumen je nach Alter und Geschlecht: Fötus 85–90 %, Neugeborenes 75–80 %, Mann 60 %, Frau 55 %, ältere Menschen 40–50 %. Eine angemessene tägliche Wasseraufnahme beträgt 3,7 Liter für Männer und 2,7 Liter für Frauen. Bei den grundlegenden Problemen rund um Wasser müssen wir zwei Aspekte betrachten: einen quantitativen, bei dem die Verfügbarkeit von Wasser sowohl von natürlichen Ressourcen als auch von einer Bewirtschaftungskette von der Versorgung bis zum Endverbrauch abhängt, und einen qualitativen, der sowohl die Reinheit an der Quelle als auch die spätere Abwesenheit von Schadstoffen umfasst. Unter den bekannten Schäden durch chemische Verunreinigungen möchte ich zwei weniger bekannte Folgen hervorheben: Fortpflanzungsprobleme – bestimmte Chemikalien im Wasser, etwa Pestizide und endokrine Disruptoren, können die Fortpflanzungssysteme von Menschen und Tieren beeinträchtigen und Fruchtbarkeitsprobleme, Geburtsfehler und Störungen der fetalen Entwicklung verursachen – sowie Schäden am Immunsystem: Langfristige Belastung durch Wasserschadstoffe kann das Immunsystem schwächen und die Anfälligkeit für Infektionen und Krankheiten erhöhen. Die Aufgabe der Lions sollte auch hier bildend, informierend und aufklärend sein – natürlich für Erwachsene, besonders aber auch für Kinder und Jugendliche als Vermittler von Botschaften an ihre Eltern.
Dieser Workshop baut auf dem erfolgreichen Best-Practice-Modell des Bayerischen Lions Preises auf, der gemeinsam von den Distrikten Bayern-Ost (BO) und Bayern-Süd (BS) umgesetzt wird. Der Preis würdigt und fördert herausragendes bürgerschaftliches Engagement außerhalb der Lions-Organisation, mit besonderem Fokus auf Schülerinnen und Schüler, Jugendgruppen und ehrenamtliche Initiativen. Förderfähige Projekte behandeln Themen wie Demokratie und Europa, internationale und interkulturelle Verständigung, Vielfalt, Meinungsfreiheit und Toleranz sowie digitale Resilienz. Ausgewählte preisgekrönte Projekte wirken aktiv im Workshop mit und dienen als konkrete, übertragbare Best-Practice-Beispiele. Nach einem kurzen Impuls arbeiten die Teilnehmenden in vier interaktiven thematischen Arbeitsgruppen: – Demokratie und Europa – internationale und interkulturelle Verständigung und Vielfalt – Meinungsfreiheit und Toleranz – digitale Resilienz Die Teilnehmenden wechseln etwa alle 15 Minuten zwischen den Gruppen. Diskussionen und zentrale Erkenntnisse werden auf Flipcharts dokumentiert, von den Moderierenden zusammengeführt und im Plenum präsentiert. Die Ergebnisse des Workshops werden den Teilnehmenden als praktische Best-Practice-Modelle für Lions-Aktivitäten in ganz Europa zur Verfügung gestellt.
Informationen zur aktuellen Lage des Datenschutzes in der Verwaltung von Mitgliederdaten, zum Datentransfer an LCI und zu geplanten IT-Entwicklungen unter Einhaltung der DSGVO.
Im 21. Jahrhundert spielen Lions Clubs International und sein Jugendprogramm, das Leo Club Program, weiterhin eine wichtige Rolle bei weltweiten humanitären Aktivitäten. Mit einem starken Fokus auf Service, Führung und gesellschaftliches Engagement befassen sich Lions und Leos mit drängenden sozialen Themen. Fortschritte in Technologie und sozialen Medien haben ihre Reichweite verändert und ermöglichen eine effizientere Zusammenarbeit und größere Wirkung. Diese Session sucht nach Verbesserungsmöglichkeiten, um Strukturen, Kommunikation usw. zu optimieren und sie an moderne Herausforderungen anzupassen und zu stärken.
Im Alpenraum gibt es – ähnlich wie an der Nordseeküste – einen Zusammenschluss von Distrikten, die sich besonders um die Entwicklung in dieser Region kümmern. Wir tun dies mit der ALC (Alpine Lions Cooperation). Darin sind Distrikte aus Norditalien, Österreich, Slowenien und Bayern vertreten. Um diesen Zusammenschluss innerhalb der Lions stärker bekannt zu machen, möchten wir im Workshop die gerade abgeschlossenen und die laufenden Projekte vorstellen.
• Willkommen – Forum President – PID Barbara Grewe • Bericht zum Programm – Program Director – PDG Elke Schäfer • Preisverleihung BMYAA – Lion Thomas Jakubowsky • Preisverleihung LEMC – DG Ingo Brookmann • Schlussbemerkungen – International President – IP Mark S. Lyon • Schlussbemerkungen – designierter International Director – ID Niels Schnecker • Präsentation EF Venedig 2027 – Forum Vice-President – PID Elena Appiani • Übergabe der Forumflagge – Forum President und Vice-President – PID Barbara Grewe und PID Elena Appiani • Schlussbemerkungen + Dank – Forum President – PID Barbara Grewe


